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rupp fischerlehner
photo: Photomusix/C. Marx

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xenofox

Olaf Rupp - electric guitar
Rudi Fischerlehner - drums


"There‘s a dense interplay and often surprising changes in structure and sound – almost complete silence, buzzing, squeaking, chiming percussion, alt rock crescendos à la Sonic Youth and prolonged reverbs... Xenofox’s debut is a beautiful album full of filigree detail, unexpected contrasts and varied moods."
Martin Schray, freejazzblog.org

"Alles fließt. Panther, Reh... Man trifft einander und fabriziert Musik, als wäre es das Normalste, das es gibt. Das Einfache, das leicht zu Machende, das verstand Brecht unter dem Kommunismus. Dabei ist das so oft das Schwierige, das schier Unmögliche im Stress des Wettbewerbs. Nicht so bei Rupp & Fischerlehner. Von leichter Hand gelingt das Neue, das Frische, das Unerwartete. Avantgarde mit viel Soul."
felix, freistil

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Da klirrt es doch auch mal heftig im Porzellanladen der Musikgeschichte. Es geht aber irgendwie nie ums Kaputtmachen. Die Entwicklung, das Dazwischen, die heimliche Ruhe im Gewusel der Scherben macht da irgendwas Sonderbares mit einem. Dahinter steckt eine Schaffenswut, die mit genügend Gelassenheit daherkommt, dass irgendwann immer wieder alles zu einem mäandernden Ganzen zusammenkommt. Eine utopisch organische musikalische Wildnis wuchert und greift so respektlos um sich, dass dem gepflegten europäischen Konzertparkett angst und bange werden könnte um seine gebohnerten Dielen.

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Die Zusammenarbeit von Olaf Rupp und Rudi Fischerlehner reicht zurück ins Jahr 2010:
in verschiedenen Besetzungen - vor allem aber im Trio mit Matthias Müller als RMF - bespielen Sie viele der wesentlichen Jazz- und Neue Musik Festivals von Saalfelden über Ulrichsberg bis Elbjazz Hamburg und veröffentlichen zwei CDs, TAM und TINGTINGK.

2014 stehen die beiden erstmals in Aarhus, Dänemark als Duo auf einer Festivalbühne. Ein Mitschnitt des Konzertes wird als Live CD veröffentlicht und von der Presse als „furios“ und „Rupp´sche Sternstunde“ (Bad Alchemy) gelobt, als „sanft fluktuierende Fläche“, der aber gleichzeitig „Tempo und Krawall“, „der Grunge, der Noise, der Knüppel und der Sumpf“ (freistil) die nötige Würze verleihen.

Knappe zwei Jahre später legen Rupp und Fischerlehner nun unter dem gemeinsamen Namen XENOFOX ihr Studio Debut HUNDRED BEGINNINGS vor. In zahlreichen Konzerten an so unterschiedlichen Schauplätzen wie der Berliner Squat Bar Schokoladen, den Avantgarde Institutionen in Bielefeld und Schorndorf oder dem ehrwürdigen Ulrichsberger Kaleidophon haben sie ihre Ohren und Instinkte bestens aufeinander abgestimmt und ihre kollektive musikalische Vision in einem intensiven Probe- und Rechercheprozess fokusiert und feinjustiert.

Es präsentiert sich ein Album improvisierter Musik mit eigener Handschrift, klanglich und konzeptionell in der Gegenwart sitzend, offizielle Geschichtsschreibungen hinterfragend, eigene Stränge erfindend.
„Das kann ziemlich laut werden, hat eine schöne Energie“ und „nimmt Bezug auf die Rockmusik ebenso wie auf den Free Jazz“ (oö Nachrichten). Mindestens.

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ALBUMS

Xenofox - Xenokustik, DD, Bandcamp, 2019

Xenofox & Joke Lanz - Alarm, CD, Oltrarno Raw, 2018

Xenofox - Hundred Beginnings, CD, Farai-Records, frec6, 2016

Olaf Rupp & Rudi Fischerlehner - Live at Lydfestival Aarhus
, CD,
Co-release of Farai-Records, frec5 and Bad Alchemy, BA84,
2015


CDs
can also be ordered via Email

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PRESS and BOOKING: please click HERE for Infos, Tech Rider and Photo Downloads.

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"Mit Hirn, Charme und Kanone. Ohne Extrawurst. Unprätentiöser Free Jazz. Eh klar virtuos, aber hier dürfen auch der Grunge, der Noise, der Knüppel und der Sumpf. Olaf Rupp hat nicht nur mit den Zorns und Brötzmanns dieser Welt gespielt, er erledigt auch gerne mal die Arbeit der Musikjournaille, indem er selbst Begriffe wie sonic pointillism prägt — denn eine trefflichere Bestimmung seines Spielstils (oder zumindest einer seiner Lieblingstechniken) gibt es wohl nicht. Da prasseln die Fingerkuppen aufs Griffbrett nieder, und die rasend schnelle Abfolge von Tönen erzeugt den Eindruck einer sanft fluktuierenden Fläche, die zwei Momente später plötzlich Volumen gewonnen hat und in den Raum ausgreift. Bis der Punkblitz einschlägt und die Streusel in alle Sturmwinde verstreut oder die transharmonische Welle sich rasselnd zurückzieht und reduziertem Saitenblubbern das Feld überlässt. Rudi Fischerlehner, kongenial, knarzt und knallt, rahmt hier die Klangbilder ein, trommelt dort die Chromatik aus der Form, durchstößt schließlich die vibrierende Leinwand.
steroid, Freistil


"... der Clash mit Olaf Rupp, mitgeschnit­ten im September 2014, ist furios. (...) Das Spiel ist enorm aufgekratzt, eine Ruppsche Sternstunde, wenn ihr mich fragt. Was der Popeye aus Saarlouis da auf den Saiten brutzelt, sucht auf dem Gitarrensektor seinesgleichen. (...) Wie sie da immer wieder synchron kaska­dieren, trillern und knattern, da passt kein Haar dazwischen, um das Einver­nehmen zu spalten. Neben den vorwärts preschenden Passagen fehlt es nicht an laut- und leismalerischer Drahtverbiegerei, Muschelgeraschel und Blech­napfgeschepper. Aber Tempo und Krawall, wenn auch der disziplinierten Sor­te, sind definitiv das Salz und der Pfeffer in der Suppe."
Rigobert Dittmann, Bad Alchemy 84


„Live at Lydfestival Aarhus“ ist ein Album geworden, auf dem Rudi Fischerlehner und Olaf Rupp ihre musikalische Eigenwilligkeit einmal mehr auf sehr unmittelbare Weise hörbar machen. Die beiden unterstreichen, dass sie definitiv anderes im Sinne haben, als einfach nur zu unterhalten. Ihr musikalischer Ansatz ist ein aus dem Rahmen des Üblichen fallender, einer, der zugegebenermaßen fordert. Aber genau dieser Aspekt macht ihre neue CD auch zu einer nachhaltig spannenden."
Michael Ternai, musicaustria


"...punkten Fischerlehner und Rupp bei der freejazzigen Stringenz. Die Virtuositätshymnen, die Rupp für seine Gitarrenkunst schon in diversen einschlägigen Medien eingefahren hat, gehen allesamt in Ordnung, detto ist auch Fischerlehner ein umtriebiger Drummer, der zuletzt etwa mit Peter Van Huffel’s Gorilla Mask grandiosen Improwahn im Zeichen des Freejazz-Power-Punk eingespielt hat. Impro-Fun mit starkem Post-Freejazz-Einschlag."
Curt Cuisine, skug


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