Neu /// About /// Bands /// Live /// Disko /// Kontakt



 

     
 

< BANDS >

schubert fischerlehner

SCHUBERT / FISCHERLEHNER
"willing suspension of disbelief"

Frank Paul Schubert - soprano saxophone
Rudi Fischerlehner - drums, percussion


After years of playing together in different duo and band situations and many hours spent discussing music and books, Frank Paul Schubert and Rudi Fischerlehner decided to record some free improvisations in their shared studio in Berlin.
"Willing Suspension of Disbelief" is the outcome of that effort. All the music on the album was recorded in one afternoon, and it´s also all the music recorded that afternoon, in the order it was played, unedited.
To further explore the various strings woven into this music, the release will be accompanied by remixes.

Album "Willing Suspension of Disbelief"
Not Applicable London
Artwork by Katrin Plavčak
Avaiable as CD in Digipack and digital download
NOT034, 2015

CD: 12,- EUR + Versand / shipping, please order via email
Digital Download: not-applicable.bandcamp.com



////////////////////////////////////////////


>> DOWNLOAD PRESS KIT


//////////////////////////////////////////

"Willing Suspension of Disbelief is a little gem, sparkling amongst the other excellent releases we’ve had in 2015."
Martin Schray, full review on freejazzblog.org



"Consequently, Fischerlehner and Schubert elevated the crowd into new depths of experimental sounds. Fischerlehner really goes out of his way with his diverse usage of props on drums such as: old turntables, Chinese cymbals (traditionally used in the Beijing opera) all the way to Brazilian caxixis, shakers and so forth. These spunk improvised sounds made way to an awe-inspiring smooth attack and release by Schubert. It was a real treat to see this duo considering that it is only at special times now when they perform together. I highly recommend you listening to each of their own eclectic projects and what better yet than to presence them live."
live review and photo: Erica Smith, jazzclubsinberlin


"Die beiden kennen sich, über gemeinsame Bekannte, im Trio Grid Mesh zusammen mit Andreas Willers, durch lange Gespräche über Musik und Bücher. Nun also das direkte Kopf-an-Kopf mit Sopranosaxophon und Drums. Der Österreicher in Berlin mit offenen Armen, flockiger Spannweite. Schubert lyrisch vertieft, beide wirbelig und sprudelnd bewegt. Aber mit selbst verursachtem Reibungswiderstand, angerautem Vibrato, eher fragend als deklamatorisch. Fischerlehner tickelt und tockelt dazu so, dass seinem Partner Luft bleibt, aber dass der sich auch animiert fühlen kann zu keckeren Figuren, die ihnen dann auch nahezu unisono gelingen. Das Soprano tiriliert in herzensreiner Unschuld, die Percussion flirrt und krimskramst, kindlich-lyrisch wie nur im Bilderbuch. Die Flatterzüngelei zieht Fäden von Indien über den Balkan. Fischerlehner zieht dazu eine metallisch raschelnde und klirrende Klangwand auf. Der Sopranoton ist längst schon, insistierend, auf den Punkt gekommen, auf den es Schubert ankommt. Er bläst im zweiten Anlauf noch brüchiger zu jetzt tatzigem Tapsen, Tom und Jerry auf Schmusekurs? Schubert gibt sich selig seinem vogeligen Gesang hin, sein Partner tanzt und schüttelt die Rassel, bis es knattrig und rasant abgeht, dass man fast nur noch Speedlines sieht. Der eine umfunkelt und umknurscht das Summen und immer zagere Flöten des andern, während die Zeit fast stillsteht. Bis das mit schepperndem Klingklang und bohrender Brötzmanie wieder zu Hummelflug und Tirili anschwillt. Das Miteinander steigert sich sogar noch zu für Mitteleuropa un­typischem Tamtam, Schubert sprudelt dazu Folklore, die ihm wohl aus Herzblutopia zugeflogen ist, bis er nur noch krächzen kann und es gerade noch schafft, den finalen Klingklang zu beflöten. Mit 'Liquid' als viertem Beleg zeigt sich Schubert als paradiesvogeliger Glücksfall für die Ornithologie."
Bad Alchemy 87, rbd


Ein Nachmittag in Berlin. Zwei erfahrene, sich aus unterschiedlichsten Kontexten kennende Improvisatoren treffen sich, um eine Duo-CD aufzunehmen. Es wird zusammen musiziert. Wobei sowohl zusammen als auch musiziert hervorzuheben sind. Die gleichwertigen Partner lassen es von Anfang an völlig entspannt spannend zugehen. Sie reagieren und geben vor. Ihr Instrumentarium beherrschen sie sowieso und wissen es einzusetzen, ohne zu protzen. Alles fließt. Es schwillt kräftig an, ändert die Richtung und klingt aus, wobei: zu wirklicher Ruhe kommt es kaum. Dafür steckt zu viel Feuer in Schuberts loderndem Spiel, zu viel freier Rhythmus in Fischerlehners Sounds. Der geübte Hörer lehnt sich zurück und genießt, der Neueinsteiger findet hier ein schönes Beispiel, wie es klingen kann, wenn zwei sich treffen und ZUSAMMEN MUSIZIEREN.
Freistil, sim


///////////////////////////////////////

>>> frankpaulschubert.de



up