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Rudi Fischerlehners Solo Musik beschreibt eine musikalische Landschaft aus polyrhythmischen Strukturen, abstrakten Klangcollagen und aggressiven Drum-Patterns. Eine musikalische Vorstellungswelt, die durch vielfältige musikalische Einflüsse, aber auch außermusikalische Interessen geprägt ist. Exemplarisch für zweiteres seien die Filme von Maya Deren erwähnt, die durch ihren Zugang zu Schnitt und Form Stimmungen und Zwischenwelten erzeugt, die auch hier klanglich angestrebt werden. Fischerlehners Klangwelt beruht dabei ausschließlich auf der Verwendung eines akustischen Drumkits, das allerdings durch Präparationen, zusätzliche Percussioninstrumente und spezielle Spieltechniken farblich erweitert wird.
Fischerlehner veröffentlichte zwei Solo Alben, Spectral Nichts und 15 8
Slum, die unter anderen auf Radio Ö1, SWR und BBC Radio 3
vorgestellt wurden. Letzte Solo Konzerte: REM-Festival Bremen,
Solo Impro Festival Berlin, Echoraum Wien, Hundred Year Gallery
London und viele mehr.
Discography
SPECTRAL NICHTS
Not Applicable 2023, CD and digital, Bandcamp
15 8 SLUM
Not Applicable 2019, CD and digital, Bandcamp
Presse
"Complex,
challenging but totally affecting."
The state51 Conspiracy
"Tempovariierend,
vertrackte Klangereignisse, poinitillistisch wie flächig
angeordnet, rhythmische Überlagerungen verschiedener Dichte und
Komplexität, prismatische Klangfarbenbrechungen."
freiStil
"Each
of the six pieces is a carefully constructed composition with a
specific athmospere and dramaturgy."
Longplay
"Bei
'Intuition Repeat' vereint er zwei für sein Tun wesentliche
Stichworte und tischt dazu seinen Formenreichtum auf, wischend
und wischelnd, ratschend, kratzend, knisternd."
Bad Alchemy

Tagesspiegel, photo by Anna
Motterle